Plugin User ignorieren
pid=foxumuserignor1
Version: 0.083
Autor: Mike48
Quelle: https://www.friends-of-xobor.de
Support: https://www.hpm-support.de/t545566f11769190-Plugin-User-ignorieren.html
Elektrik, Überspannungschaden
Hallo und guten Morgen aus Italien. Wir hatten am letzten Wochenende auf dem Campingplatz am Gardasee eine massive Überspannungsspitze ca. 380V
Es gab viele Schäden an den Womo‘s und Caravan‘s.
Meine EBL31-2 war auch betroffen. Das Teil mal ausgebaut, Diagnose Glassicherung defekt und der nachfolgende Plattenkondensator zerstört. Habe mir einen bestellen lassen und eingelötet. Das System funktioniert einwandfrei wieder. Mir ist aber aufgefallen das der EBL sehr heiß wird. Ich werde deswegen einen Microlüfter inklusive Überspannungsschutz verbauen . Schade das es die Platine nicht als Eratzteil gibt. Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht?
Liebe Grüße Henne3Bild entfernt (keine Rechte)
sind unterwegs mit mit Sunlight Adventure Cliff
640, Bj.2024
Überspannungsschaden hatte ich zweimal in 5 Jahren. Der EBL 31-2 hat keinerlei Schutz dagegen obwohl natürlich Campingplätze dafür sehr "empfänglich" sind. Das Gerät selber kostete jeweils ca. 850€, hatte 6 bis 8 Wochen Lieferzeit und lud nicht mehr von Landstrom die Batterie. Ich habe dann ein Motorrad-Ladegerät in die 12V-Seite eingespeist. Ich hatte eh eine Zigarettenanzünder-Steckdose montiert.
Ein- und Ausbau in der Werkstatt dauerte knapp eine Stunde inkl. Tests.
#3 RE: Elektrik, Überspannungschaden
Wenn du RMV versichert bist, dann zahlt die KRAVAG alle Überspannungsschäden, also auch ein defktes EBL und was sonst noch kaputt gegangen ist.
#4 RE: Elektrik, Überspannungschaden
Das ist kein Plattenkondensator, sondern ein Varistor.
Der hat genau die Aufgabe, bei einer bestimmten Spannung durchzuschlagen und einen L-N Kurzschluss zu erzeugen, der die nachfolgende Baugruppe schützt und dabei auch den vorgelagerten Leitungsschutzschalter auslöst.
Eine Transiente eines in der Nähe einschlagenden Blitzes auf dem Netz beherrscht er ganz gut, geht einfach nur kaputt, also bleibt kurzgeschlossen.
Eine N-Leiter Unterbrechung in der vorgelagerten 400/230V Sicherungsverteilung ist da schon eine andere Nummer.
Da explodiert/brennt er in der Regel.
VG
Karsten
Zitat von Lennet Kann im Beitrag #3
Wenn du RMV versichert bist, dann zahlt die KRAVAG alle Überspannungsschäden, also auch ein defktes EBL und was sonst noch kaputt gegangen ist.
War die Woche in der Post
Bild entfernt (keine Rechte)
Ich hatte mal ein ähnliches Problem in Frankreich allerdings ohne Schäden.
Daraufhin habe ich einen Schaudt Überlastungsschutz OVP 01 verbaut. https://www.freizeitwelt.de/shop/schaudt...-45-x-b-130-x-h. Vor dem EBL an der Serviceklappe ist nicht ausreichend Platz, da der OVP mit Kaltgerätesteckern zu bestücken ist. Ich habe das Teil dann hinter das EBL verbaut. Musste aber meine Sicherungshalter senkrecht anordnen.
Um etwas elegantere Kabelverläufe zu realisieren habe ich Winkeladapter eingesetzt. Ausgang 2 ist nicht belegt. Zur Info beide Ausgänge leisten nur 2000W in der Summe.
Zusätzlich habe ich noch einen 230 V Überspannungsschutz https://amzn.eu/d/05zj81i8 im Anschluß an den FI-Sicherungskasten angeschlossen. Das Gerät zeigt 243 V an, eine Gegenmessung ergab 238 V.
Beim T67S ist die 230 V Übergabe im 30 cm breiten Schrank unter dem rechten Bett untergebracht. „Serviceability“ geht anders, warum man das nicht z. B. im Sitzkasten neben der Aufbautür realisiert hat schleierhaft (Kosten wegen etwas Kupferkabel?). Die Installation wird offensichtlich in einer Sequenz vor der Montage der Nasszelle und der Seitenwände vorgenommen, anders ist die Montage nur mit erheblichen Verrenkungen eines Schlangenmenschen zu realisieren. Auch sind die Kabel so kurz abgeschnitten, sodass eine direkte Verbindung zum Überspannungsschutz nicht umsetzbar war. Konnte die Verbindung nur mit Wago’s über eine Verteilerdose realisieren. Den 2-Way Verteilerkasten https://amzn.eu/d/0fnX0yh5 musste ich auf eine Grundplatte schrauben um eine Verschraubung mit der Holzwand zu ermöglichen. Eine Blindverschraubung in dem Verteilerkasten war aufgrund der Unzugänglichkeit einfach nicht durchführbar.
Durch den Einsatz der Überspannungsschutzeinrichtungen ergibt sich bei der Verbindung mit dem Landstrom eine Schaltverzögerung von einigen Sekunden bis die Kontrollleuchte am Panel geschaltet wird. Ob das an dem 230 V Überspannungsschutz oder dem OVP oder beiden Teilen liegt, kann ich nicht sagen, entscheidende ist es funktioniert.
Ich hoffe nun mit der Installation für mögliche Überspannungssituationen gerüstet zu sein.
Das OVP 01 Überspannungsgerät dient dem Schutz von 230 V-Geräten bei Überspannungen. Es wird zwischen den Netzanschluss und die zu schützenden Schaudt-Geräte geschaltet. Bei einer auftretenden Überspannung trennt das Gerät die angeschlossenen Geräte innerhalb weniger Millisekunden vom 230-V-Netz. Die Geräte bleiben so lange abgeschaltet, bis die Netzspannung wieder normale Werte erreicht hat. Lieferung inkl. Kaltgeräteverlängerung.
• Zwei Verbraucherausgänge
• Abschaltspannung Ueff: <175V AC, >265V AC
• Ausschaltverzögerung 10 ms
#7 RE: Elektrik, Überspannungschaden
Danke dir für den guten Tipp mit dem Überspannungsschutz.
Ich überlege ernsthaft auch so etwas anzuschaffen. Was ich allerdings für unnötig erachte, dass du 2 Schutzgeräte hintereinander schaltest.
Der OVP 01 ist durch das andere Gerät ja bereits hinter einer "Schutzwall" angeschlossen.
Gute Idee mit dem OVP01.
Da das Teil von Schaudt zwar schnell reagiert aber von der Leistung "nur" 2000 W packt, musste es zwingend vor den EBL.
Die Stromkabel sind leider teilweise verlegt wie eine Weihnachtsbeleuchtung. Eine Leitung im Ring mit oft zwei Abzweigdosen ( Küche und Bereich Kühlschrank).
Um den gesamten Stromkreis zu schützen musste also die andere Überwachung vor allen Geräten rein.
Unterm Fahrersitz ist leider auch nur 230V durchgeschleift. Um das zu trennen wäre eine zusätzliche Leitung zwischen Sicherungskasten und EBL nötig gewesen. Das konnte er sich dadurch sparen.
Die Zeitverzögerung kommt dadurch zustande, dass das Hutschienen-Teil bei Einstecken an Landstrom erst mal paar Sekunden prüft, was anliegt. Sehr sympathische Funktion.
Gruß Tobi
ich würde es vor dem Einspeisestecker vorsehen oder direkt nach der Einspeisesteckdose. Je nachdem wo ich besser rankomme oder was zweckmäßiger ist.
Ich habe auch einen 32A-CEE-3Phasen auf 16A-Cee-Adapter mit 3 Sicherungen dazwischen in einem IP65-Gehäuse. Braucht man auch manchmal wenn die "blauen" alle belegt sind.
Hallo @TNT ,
Kurze Verständnisfrage, wie hast du dein Adapterkabel mit den drei Sicherungen gebaut? Nur Blaue CEE Stecker dran? Hab das bei Amazon.it gefunden ( könnte das über den Campingplatz in Italien bestellen.
Grüssle Aus Italien henne3
#11 RE: Elektrik, Überspannungschaden
von 32A-CEE gehe ich auf 16A-CEE-3~ dazwischen die Sicherungen. Ein weiterer Adapter von rot 16A auf dann 2x 16A blau und eine dreier-Schukodose.
Es sollte nur verdeutlichen dass man das auch mit einem externen "Kasten" lösen kann, in dem die Technik (hier die Überspannungsableiter z.B. https://citel.de/de/energieversorgung/kombi-ableiter-typ-123 ) unterbringen kann.
z.B. in https://www.hensel-electric.de/de-de/produkt/24481/KV-9103
Zitat von newcarado im Beitrag #7
Danke dir für den guten Tipp mit dem Überspannungsschutz.
Das ist der zeitlichen Abfolge geschuldet. Hatte erst den Überspannungsschutz eingebaut bevor ich auf den OVP gestoßen bin. So kam der Hosenträger zum Gürtel
. Rückbauen wollte ich nicht, allein schon wegen der Akrobatik.Schleierhaft ist mir allerdings warum die Hersteller nicht werkseitig gleich EBL's mit integrierter OVP verbauen bzw. optional anbieten. Dann hätte man nicht den Aufwand das Ding nachträglich integrieren zu müssen.
#13 RE: Elektrik, Überspannungschaden
#14 RE: Elektrik, Überspannungschaden
Nun einen Mehraufwand hätte der Hersteller nicht, außer einen höheren EKpreis. Die Kosten würde er an den Käufer weitergeben. Damit hätte ich kein Problem.
Schaudt/Lippert freut sich natürlich über den Zubehörverkauf.
Dafür würde ich lieber z.B.auf eine Fußbodenheizung verzichten, sofern ich selbst konfiguriere. War bei mir schon drin, hab ich in 6J nicht einmal gebraucht.
Zitat
außer einen höheren EKpreis. Die Kosten würde er an den Käufer weitergeben. Damit hätte ich kein Problem.
Du nicht - viele andere hier auch nicht. Aber Capron baut sehr preissensitiv - und da ist jeder zusätzliche Einbau (auch wenn optional) kostensteigernd (die Teile müssen ja vorgehalten werden) - deshalb versucht man da so schlank wie möglich zu bleiben, wer mehr Auswahl haben will, findet in der Hymer-Gruppe andere Marken, die mehr bieten.
Bei der Werksführung wird das auch immer wieder betont.
Insofern ist der Kunde nur dann der Dumme, wenn er sich vorher nicht informiert - das ist aber immer und überall so.
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