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Ladebooster Carado CV600

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08.07.2026 12:43
avatar  Andy
#16 RE: Ladebooster Carado CV600
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Admin

Ja, einfach weglassen - ein Teil weniger das Probleme und Übergangswiderstände verursachen kann.
Bei mir gibt es sowas auch nicht. Sollte es wirklich mal nötig sein, den Strom komplett zu kappen, kann ich immer noch die Sicherung entfernen (die ist wirklich wichtig). Im Normalbetrieb reichen aber die Möglichkeiten die so schon drin sind, sowohl EBL als auch WR können ausgeschaltet werden (letzterer wird bei mir ohnehin nur eingeschalten, wenn wirklich benötigt) - mehr braucht es eigentlich nicht.

Aber wie immer: da gibt es natürlich unterschiedliche Meinungen dazu.

     Andy      

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08.07.2026 14:09
#17 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrer

falls jemand meine simple Verkabelung interessiert ...
Ohne Netzvorangschaltung und WR nicht über den Trennschalter.

Bild entfernt (keine Rechte)

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08.07.2026 14:57
avatar  Breaky
#18 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrkönner

Ich werde definitiv einen Schalter einbauen, alleine wegen dem Gefühl im Fall des Falles schnell die Batterien entkoppeln zu können.

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08.07.2026 15:50
#19 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrer

ich kann auch den Aufbau , im "Falle eines Falles" über den Trennschalter "lahm legen" 😉 . Den Wechselrichter schalte ich ja sowieso immer aus wenn er nicht benötigt wird.
Ich nutze den Trennschalter dazu, wenn das Fahrzeug in den Winterschlaf geschickt wird 😉 ... oder wenn ich was am Wohnmobil "bastel" schalte ich zusätzlich den Schalter am EBL auch aus.
Geht ja nicht darum, ob ein Trennschalter verbaut wird, sonden darum ob der Wechselrichter auch darüber läuft.
Da gibt es verschiedene Meinungen zu.
Bzw. vermeide ich so evtl. Übergangswiederstände/Verluste

Gruß Jörg

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08.07.2026 18:39
avatar  Breaky
#20 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrkönner

Und wenn Dein Wechselrichter innen einen Kurzschluss hat, was bringt es Dir dann?

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08.07.2026 18:57
#21 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrer

Zitat von Breaky im Beitrag #20
Und wenn Dein Wechselrichter innen einen Kurzschluss hat, was bringt es Dir dann?

...dann brennt hoffentlich die Sicherung im Wechselrichter durch ☝️😁

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08.07.2026 19:40
avatar  Andy
#22 RE: Ladebooster Carado CV600
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Admin

Es ging um den Trennschalter - nicht um die Sicherung. Die muss im Kurzschlussfall reagieren - nicht der Mensch über einen Trennschalter - der wäre im Zweifelsfall auch viel zu langsam.

     Andy      

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09.07.2026 21:39
avatar  Breaky
#23 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrkönner

Ich habe nochmal eine Frage zu der 50 A Sicherung für das originale Ladegerät WA121545. Diese Sicherung zum stecken habe ich nicht im Batteriefach. Eingeschraubt sind 2 50a Blechsicherungen. Dann habe ich noch eine 70 a und eine 20a sowie eine 15a Sicherung. Wo finde ich die Sicherung?

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09.07.2026 21:54
#24 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrkönner

Bedienungsanleitung Ausgabe 2022, Ladebooster ist an der Starterbatterie mit 70A abgesichert.
Bei Fahrzeugen ohne Ladebooster ist nur eine 50A Sicherung verbaut.
20A Kühlschrank
15A für D+ und SML und den Summer für die Trittstufe.
Die Streifensicherung sind für den Triebkopf.
Gruß Rotscher

unterwegs mit T 448 Modell 2017

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09.07.2026 22:00
avatar  Breaky
#25 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrkönner

Hey, Du kennst Dich ja richtig gut aus. Wäre denn der originale Ladebooster auch ausreichend für 2 Lifepo‘s mit je 140 AH?

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09.07.2026 22:33
#26 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrkönner

Mit Schaudt kenne ich mich nicht aus. Der kann auch 2 mal 140Ah Batterien laden, ist alles eine Zeitfrage. 140Ah sind bei 45A Ladestrom in etwa 3 Stunden von leer auf voll, 280Ah halt in 6 Stunden. Lt. BDA Kann der Schaudt auch noch mehr Ladeleistung bringen, aber das scheint an verschiedenen Bedingungen geknüpft zu sein.
Wenn du also nur kurze Strecken von Platz zu Platz tingelst ohne Landstrom und Solar kann da einem auch der Strom ausgehen. Allerdings kannst mit den 18A Ladestrom vom EBL auch keine Wunder erwarten, sind ja noch einmal über 60% weniger.
Was mich jedoch etwas irritiert, ist dass Schaudt/Lippert keine Float (Erhaltungsspannung) von 13,4...13,6V bei Lifepo4 im Ladeprofil hat. Die Batterie wird wenn voll weiterhin mit 14,4V befeuert, auch wenn da kein Strom mehr rüber kommt. Das kann man bei Victron besser einstellen, aber auch viel verstellen.
Gruß Rotscher

unterwegs mit T 448 Modell 2017

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09.07.2026 22:35
avatar  Torsten
#27 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrprofi

Ausreichend ist der mit Sicherheit, allerdings braucht der auch ein wenig länger.
Seit dem ich den Booster von Victron verbaut habe, "ballert" der die Batterien deutlich schneller voll und das in Kombi mit der Solaranlage.
Zudem kannst du beim Victron noch einiges einstellen, was beim normal verbauten Booster nicht geht.

Lieben Gruß von der Ostseeküste....Torsten
________________________________________________________________________________________________
Seit dem 26.10.2022 sind wir mit unserem ganzen Stolz "Jonathan" (T447) glücklich unterwegs.
________________________________________________________________________________________________
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10.07.2026 07:39
avatar  Breaky
#28 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrkönner

Danke für die Antworten, dann baue ich den Victron ein.
Dafür könnte ich dann doch die Zuleitung vom Schaudt Booster nehmen, oder spricht etwas dagegen?

Forumspate


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10.07.2026 09:59
#29 RE: Ladebooster Carado CV600
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Fahrer

Zitat von Rotscher im Beitrag #26
...
Was mich jedoch etwas irritiert, ist dass Schaudt/Lippert keine Float (Erhaltungsspannung) von 13,4...13,6V bei Lifepo4 im Ladeprofil hat. Die Batterie wird wenn voll weiterhin mit 14,4V befeuert ...
Gruß Rotscher


oh, das ja interessant - habe ich nicht gewusst...
Ich habe auch den Schaudt-Booster und bin davon ausgegangen, das der in der Lifepo4 Einstellungen auch so läd wie es eigentlich sein soll.

Zum Glück gibt es aber eine Lösung:
Die KI hats für mich herausgefunden...

Der Schaudt WA 121545 kennt im Lithium-Modus kein echtes Ende. Er liefert stur dauerhaft 14,4 V, solange der Motor läuft (D+-Signal aktiv).
​Das Problem: Wenn eine LiFePO4-Batterie voll ist, steigt die Spannung der einzelnen Zellen rasant an. Driften die Zellen auch nur minimal auseinander, erreicht eine Zelle schnell die kritische Grenze (z. B. 3,65 V).
​Die Folge: Das BMS der Batterie schaltet knallhart ab, um die Zelle vor Überspannung zu schützen. Der Booster verliert die Last, die Spannung bricht ein, das BMS schaltet wieder ein, der Booster lädt wieder mit voller Wucht nach. Dieses "Prellen" (ständiges An- und Abschalten) stresst die Elektronik.
​Was passiert beim Blei-Säure/Gel-Profil?
​Wenn du den Booster auf Blei-Säure oder Blei-Gel stellst, ändert sich die Ladekurve in eine klassische dreistufige IUoU-Kennlinie:
​Hauptladephase (I-Phase): Der Booster lädt mit maximalem Strom, bis die Batterie voll wird.
​Absorptionsphase (U-Phase): Er hält die Spannung für eine definierte Zeit auf 14,4 V. Das reicht einer LiFePO4-Batterie völlig aus, um zu 100 % voll zu werden und dem BMS genug Zeit zu geben, die Zellen zu balancieren.
​Erhaltungsladung (oU-Phase): Nach Ablauf der Zeit (oder bei Unterschreiten eines Mindeststroms) senkt der Booster die Spannung auf 13,4 V bis 13,8 V ab.
​💡 Der große Vorteil: Eine Spannung von 13,4 V bis 13,8 V liegt unterhalb der Abschaltgrenze des Lithium-BMS, aber hoch genug, um die Batterie während der Fahrt nicht zu entladen. Die Batterie "ruht" quasi voll geladen im Hintergrund, während die Lichtmaschine über den Booster die laufenden Verbraucher im Wohnraum (Kühlschrank etc.) versorgt.

Da werde ich meinen Booster bei Gelegenheit auf Blei-Säure/Gel-Profil umstellen ☝️😁

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